Lineares Modell in der Kosmologie
Noch vor weniger als 100 Jahren schien das Universum aus nur einer einzigen, statischen Galaxie zu bestehen, mit vielleicht einer Million Sternen. Heute haben wir Beobachtungen von Hunderten Milliarden Galaxien, jede mit Hunderten Milliarden Sternen – und alle sind in Bewegung.
Die moderne, physikalische Kosmologie begann mit der Veröffentlichung von Edwin Hubble im Jahr 1929, in der ein lineares Modell zum Einsatz kam.
In dieser Übung baust du ein Modell, dessen Steigung die Hubble-Konstante liefert. Sie beschreibt die Geschwindigkeit von Galaxien als lineare Funktion ihrer Entfernung von der Erde.

Diese Übung ist Teil des Kurses
Einführung in lineares Modellieren mit Python
Anleitung zur Übung
- Verwende den vorab geladenen
DataFramemit den Spaltennames,distancesundvelocities. - Baue und fitte ein Modell mit
ols().fit()undformula="velocities ~ distances"sowiedata=df. - Ziehe die Parameterschätzungen für Achsenabschnitt und Steigung mit
model_fit.paramsheraus und weise siea0bzw.a1zu. - Wiederhole den Vorgang für die entsprechenden Unsicherheiten, diesmal mit
model_fit.bse.
Interaktive Übung
Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.
# Fit the model, based on the form of the formula
model_fit = ols(formula="velocities ~ ____", data=df).fit()
# Extract the model parameters and associated "errors" or uncertainties
a0 = model_fit.params['Intercept']
a1 = model_fit.params['____']
e0 = model_fit.bse['____']
e1 = model_fit.bse['distances']
# Print the results
print('For slope a1={:.02f}, the uncertainty in a1 is {:.02f}'.format(a1, e1))
print('For intercept a0={:.02f}, the uncertainty in a0 is {:.02f}'.format(a0, e0))