Random-Walk-Modell mit Drift simulieren
Ein Random Walk (RW) muss nicht um Null schwanken, er kann auch eine aufwärts- oder abwärtsgerichtete Entwicklung haben, also eine Drift bzw. einen Zeittrend. Das erreichst du, indem du im RW-Modell einen Achsenabschnitt (Intercept) berücksichtigst, der der Steigung des RW-Zeittrends entspricht.
Alternativ kannst du die kumulative Summe einer weißen Rauschserie (WN) mit konstantem Mittelwert bilden; dann entspricht der Mittelwert der Steigung des RW-Zeittrends.
Um Daten aus dem RW-Modell mit Drift zu simulieren, verwendest du wieder die Funktion arima.sim() mit dem Argument model = list(order = c(0, 1, 0)). Dieses Mal solltest du zusätzlich das Argument mean = ... hinzufügen, um die Driftvariable bzw. den Intercept festzulegen.
Diese Übung ist Teil des Kurses
Zeitreihenanalyse in R
Anleitung zur Übung
- Verwende
arima.sim(), um ein weiteres RW-Modell zu generieren. Setze das Argumentmodelauflist(order = c(0, 1, 0)), um ein RW-Modell zu erzeugen, undnauf100, um 100 Beobachtungen zu erhalten. Setze das Argumentmeanauf1, um eine Drift zu erzeugen. Speichere das Ergebnis inrw_drift. - Verwende
ts.plot(), um deinerw_drift-Daten zu plotten. - Verwende
diff(), um die erste Differenz deinerrw_drift-Daten zu berechnen. Speichere dies alsrw_drift_diff. - Verwende einen weiteren Aufruf von
ts.plot(), umrw_drift_diffzu plotten.
Interaktive Übung
Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.
# Generate a RW model with a drift uing arima.sim
rw_drift <- arima.sim(model = ___, n = ___, mean = ___)
# Plot rw_drift
# Calculate the first difference series
rw_drift_diff <-
# Plot rw_drift_diff