Ein ARMA-Modell anpassen
Jetzt bist du bereit, das AR-Modell und das MA-Modell zum ARMA-Modell zu kombinieren. Wir haben Daten aus dem ARMA(2,1)-Modell generiert, $$X_t = X_{t-1} - .9 X_{t-2} + W_t + .8 W_{t-1}, $$ x <- arima.sim(model = list(order = c(2, 0, 1), ar = c(1, -.9), ma = .8), n = 250). Sieh dir die simulierten Daten sowie das Paar aus Stichproben-ACF und -PACF an, um ein mögliches Modell zu bestimmen.
Erinnere dich: Bei ARMA(\(p, q\))-Modellen klingen sowohl die theoretische ACF als auch die theoretische PACF ab. Die Ordnungen sind in den Daten oft schwer zu erkennen, und es ist nicht immer klar, ob die Stichproben-ACF oder die Stichproben-PACF abschneidet oder abklingt. In diesem Fall kennst du die wahren Modellordnungen, also passe ein ARMA(2,1) an die generierten Daten an. Allgemeine Modellierungsstrategien werden später im Kurs ausführlicher behandelt.
Diese Übung ist Teil des Kurses
ARIMA-Modelle in R
Anleitung zur Übung
- Das Paket astsa ist vorab geladen. 250 ARMA(2,1)-Beobachtungen liegen in
x. - Wie in den vorherigen Übungen: Verwende
plot(), um die generierten Daten inxzu visualisieren, undacf2(), um die Paare aus Stichproben-ACF und -PACF anzusehen. - Verwende
sarima(), um ein ARMA(2,1) an die generierten Daten anzupassen. Sieh dir die t-Tabelle an und vergleiche die Schätzungen mit den wahren Werten.
Interaktive Übung
Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.
# astsa is preloaded
# Plot x
# Plot the sample P/ACF of x
# Fit an ARMA(2,1) to the data and examine the t-table