Residuenanalyse – I
Wie du im Video gesehen hast, enthält ein Lauf von sarima() eine Grafik zur Residuenanalyse. Die Ausgabe zeigt konkret: (1) die standardisierten Residuen, (2) die Stichproben-ACF der Residuen, (3) ein normales Q-Q-Diagramm und (4) die p-Werte zum Box–Ljung–Pierce-Q-Statistik.
Prüfe bei jedem Lauf die vier Residuen-Plots wie folgt:
- Die standardisierten Residuen sollten sich wie eine Weißrausch-Sequenz mit Mittelwert null und Varianz eins verhalten. Untersuche den Residuenplot auf Abweichungen von diesem Verhalten.
- Die Stichproben-ACF der Residuen sollte wie die von Weißrauschen aussehen. Untersuche die ACF auf Abweichungen von diesem Verhalten.
- Normalität ist eine zentrale Annahme beim Fitten von ARMA-Modellen. Untersuche das Q-Q-Diagramm auf Abweichungen von der Normalverteilung und um Ausreißer zu identifizieren.
- Nutze den Q-Statistik-Plot, um zu testen, ob die Residuen vom Weißrauschen abweichen.
Wie in der vorherigen Übung gilt dl_varve <- diff(log(varve)); darunter ist ein Plot von varve zu sehen. Das Paket astsa ist vorab geladen.
Diese Übung ist Teil des Kurses
ARIMA-Modelle in R
Anleitung zur Übung
- Verwende
sarima(), um ein MA(1) fürdl_varvezu fitten, und führe eine vollständige Residuenanalyse wie oben beschrieben durch. Mach dir Notizen für die nächste Übung. - Verwende einen weiteren Aufruf von
sarima(), um ein ARMA(1,1) fürdl_varvezu fitten, und führe eine vollständige Residuenanalyse wie oben beschrieben durch. Auch hier: Mach dir Notizen für die nächste Übung.
Interaktive Übung
Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.
# Fit an MA(1) to dl_varve. Examine the residuals
# Fit an ARMA(1,1) to dl_varve. Examine the residuals