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Diagnostik – simuliertes Overfitting

Eine Möglichkeit, eine Analyse zu überprüfen, ist, das Modell bewusst zu überanpassen (Overfitting), indem du einen zusätzlichen Parameter hinzufügst und prüfst, ob sich die Ergebnisse ändern. Wenn das Hinzufügen von Parametern die Ergebnisse stark verändert, solltest du dein Modell überdenken. Wenn sich die Ergebnisse jedoch kaum ändern, kannst du davon ausgehen, dass dein Fit passt.

Wir haben 250 Beobachtungen aus einem ARIMA(0,1,1)-Modell mit einem MA-Parameter von 0,9 erzeugt. Zuerst passt du das Modell mit bewährten Techniken an die Daten an.

Anschließend kannst du das Modell durch Overfitting (Hinzufügen eines Parameters) prüfen, um zu sehen, ob es einen Unterschied macht. In diesem Fall fügst du einen zusätzlichen MA-Parameter hinzu, um zu sehen, dass er nicht benötigt wird.

Wie üblich ist das Paket astsa vorab geladen, und die generierten Daten in x wurden für dich geplottet. Die differenzierten Daten diff(x) sind ebenfalls geplottet. Beachte, dass sie stationär wirken.

Diese Übung ist Teil des Kurses

ARIMA-Modelle in R

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Anleitung zur Übung

  • Plotte die Stichproben-ACF und -PACF der differenzierten Daten mit acf2() und beachte, dass sich das Modell leicht identifizieren lässt.
  • Fitte ein ARIMA(0,1,1)-Modell auf die simulierten Daten mit sarima(). Vergleiche die MA-Parameterschätzung mit dem tatsächlichen Wert 0,9 und untersuche die Residuenplots.
  • Überpasse das Modell, indem du einen zusätzlichen MA-Parameter hinzufügst. Das heißt, fitte ein ARIMA(0,1,2) auf die Daten und vergleiche es mit dem ARIMA(0,1,1)-Lauf.

Interaktive Übung

Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.

# Plot sample P/ACF pair of the differenced data


# Fit the first model, compare parameters, check diagnostics


# Fit the second model and compare fit

Code bearbeiten und ausführen