ARIMA – Plug-and-Play
Wie du im Video gesehen hast, heißt eine Zeitreihe ARIMA(\(p,d,q\)), wenn die differenzierte Reihe (Ordnung \(d\)) ARMA(\(p,q\)) ist.
Um ein Gefühl für das Modell zu bekommen, analysierst du simulierte Daten aus dem integrierten Modell $$ Y_t = .9 Y_{t-1} + W_t\, $$ wobei \(Y_t = \nabla X_t = X_t - X_{t-1}\). In diesem Fall ist das Modell ein ARIMA(1,1,0), weil die differenzierten Daten eine Autoregression erster Ordnung sind.
Die simulierte Zeitreihe liegt in x und wurde in R wie folgt erzeugt:
x <- arima.sim(model = list(order = c(1, 1, 0), ar = .9), n = 200).
Du wirst die generierten Daten sowie die Stichproben-ACF und -PACF der generierten Daten plotten, um zu sehen, wie sich integrierte Daten verhalten. Danach differenzierst du die Daten, um sie stationär zu machen. Anschließend plottest du die differenzierten Daten und die zugehörige Stichproben-ACF und -PACF, um zu sehen, wie Differenzieren einen Unterschied macht.
Wie zuvor wurde das Paket astsa bereits für dich geladen. Daten aus einem ARIMA(1,1,0) mit AR-Parameter .9 sind im Objekt x gespeichert.
Diese Übung ist Teil des Kurses
ARIMA-Modelle in R
Anleitung zur Übung
- Plotte die generierten Daten.
- Verwende
acf2()ausastsa, um das P/ACF-Paar der Stichprobe für die generierten Daten zu plotten. - Plotte die differenzierten Daten.
- Nutze einen weiteren Aufruf von
acf2(), um das P/ACF-Paar der Stichprobe für die differenzierten Daten anzusehen. Beachte, wie sie auf ein AR(1)-Modell für die differenzierten Daten hindeuten.
Interaktive Übung
Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.
# Plot x
# Plot the P/ACF pair of x
# Plot the differenced data
# Plot the P/ACF pair of the differenced data