Argument family = binomial
Der große Unterschied zwischen einer linearen Regression mit lm() und einer logistischen Regression mit glm() ist, dass du bei glm() das Argument family auf binomial setzen musst. binomial() ist eine Funktion, die eine Liste weiterer Funktionen zurückgibt, die glm() sagen, wie die Berechnungen in der Regression durchzuführen sind. Die zwei interessantesten Funktionen sind linkinv und linkfun. Mit ihnen werden Variablen von der gesamten Zahlengeraden (minus unendlich bis plus unendlich) in Wahrscheinlichkeiten (null bis eins) und wieder zurück transformiert.
Ein Vektor mit Werten, x, und ein Vektor mit Wahrscheinlichkeiten, p, sind vorhanden.
Diese Übung ist Teil des Kurses
Fortgeschrittene Regression in R
Anleitung zur Übung
- Untersuche die Struktur der Funktion
binomial(). Beachte, dass sie zwei Elemente enthält, die selbst Funktionen sind,binomial()$linkinvundbinomial()$linkfun. - Rufe
binomial()$linkinv()mitxauf und weise das Ergebnislinkinv_xzu. - Prüfe mit
all.equal(), oblinkinv_xundplogis()vonxdie gleichen Ergebnisse liefern. - Rufe
binomial()$linkfun()mitpauf und weise das Ergebnislinkfun_pzu. - Prüfe, ob
linkfun_pundqlogis()vonpdie gleichen Ergebnisse liefern.
Interaktive Übung
Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.
# Look at the structure of binomial() function
___
# Call the link inverse on x
linkinv_x <- ___
# Check linkinv_x and plogis() of x give same results
___
# Call the link fun on p
linkfun_p <- ___
# Check linkfun_p and qlogis() of p give same results
___