Zweiseitige kritische Region
Bei den Diskriminierungsdaten geht es darum, ob Frauen seltener befördert wurden als Männer. Häufig gibt es aber Szenarien, in denen die Forschungsfrage eine Richtungsangabe gar nicht hat.
Zum Beispiel könntest du dich dafür interessieren, ob die Beförderungsrate von Männern und Frauen unterschiedlich ist. In diesem Fall ist ein Unterschied in den Anteilen von −0,29 genauso „extrem“ wie ein Unterschied von +0,29.
Wenn du gesehen hättest, dass Frauen häufiger befördert wurden, wie sähe dann die andere Seite der Verteilung der permutierten Differenzen aus? Also: Was sind die kleinsten (negativen) Werte der Verteilung der permutierten Differenzen?
Diese Übung ist Teil des Kurses
<Kurs>Grundlagen der Inferenz in R</Kurs>Übungsanweisungen
Verwende die permutierten Differenzen disc_perm und bestimme die Quantilwerte, sodass gilt:
- 1 % der permutierten Differenzen liegen unter diesem Wert (0,01-Quantil)
- 5 % der permutierten Differenzen liegen unter diesem Wert (0,05-Quantil)
- 10 % der permutierten Differenzen liegen unter diesem Wert (0,1-Quantil)
Interaktive praktische Übung
Versuche dich an dieser Übung, indem du diesen Beispielcode vervollständigst.
# Use disc_perm
___ %>%
# ... to calculate summary stats
___(
# Find the 0.01 quantile of stat
q.01 = ___,
# ... and 0.05
q.05 = ___,
# ... and 0.1
q.10 = ___
)