Praktisches: Skalierung
Erinnere dich aus dem Video: Beim Clustern realer Daten kann es nötig sein, die Merkmale zu skalieren, wenn sie unterschiedliche Verteilungen haben. Bisher in diesem Kapitel hast du mit synthetischen Daten gearbeitet, die keine Skalierung benötigten.
In dieser Übung arbeitest du wieder mit „echten“ Daten, dem im ersten Kapitel eingeführten pokemon-Datensatz. Du schaust dir die Verteilung (Mittelwert und Standardabweichung) der einzelnen Merkmale an, skalierst die Daten entsprechend und erstellst dann ein hierarchisches Clustering-Modell mit der Complete-Linkage-Methode.
Diese Übung ist Teil des Kurses
<Kurs>Unüberwachtes Lernen in R</Kurs>Übungsanweisungen
Die Daten befinden sich in deinem Workspace im Objekt pokemon.
- Bestimme den Mittelwert jeder Variablen in
pokemonmit der FunktioncolMeans(). - Bestimme die Standardabweichung jeder Variablen mit den Funktionen
apply()undsd(). Da die Variablen die Spalten deiner Matrix sind, gib alsMARGIN-Argument fürapply()den Wert 2 an. - Skaliere die
pokemon-Daten mit der Funktionscale()und speichere das Ergebnis inpokemon.scaled. - Erstelle ein hierarchisches Clustering-Modell der
pokemon.scaled-Daten mit der Complete-Linkage-Methode. Gib das Argumentmethodmanuell an und speichere das Ergebnis inhclust.pokemon.
Interaktive praktische Übung
Versuche dich an dieser Übung, indem du diesen Beispielcode vervollständigst.
# View column means
# View column standard deviations
# Scale the data
# Create hierarchical clustering model: hclust.pokemon