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Übung: Beta enthebeln

Ein Unternehmen mit mehr Schulden (also höherer Verschuldung) gilt als riskanter als eines mit weniger Schulden. Daher wirkt sich das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital auf das Beta des Unternehmens aus. Alles andere gleich: Je höher die Verschuldung, desto höher das Beta. Um das Risiko des gesamten Geschäfts (also der Vermögenswerte des Unternehmens) vergleichen zu können, müssen wir den Einfluss der Verschuldung auf das Beta herausrechnen. Dieser Prozess heißt „Beta enthebeln“, weil wir die Hebelwirkung aus dem Beta entfernen.

Verwende die Fernandez-Formel aus dem Video und entheble das zuvor berechnete Mylan-Beta (myl_beta) von 1,11. Gehe in deinen Berechnungen davon aus, dass das Verhältnis von Mylan-Schulden zu Eigenkapital (myl_debt_eq) 1,68 beträgt, das relevante Schulden-Beta (debt_beta) 0,08 ist und die Steuerquote 40 % beträgt.

Hinweis: Das enthebelte Beta nach der Fernandez-Formel lautet:

\( (\beta_{MYL} + \beta_D (1 - 0.4) * D/E_{MYL}) / (1 + (1 - 0.4) D/E_{MYL}) \)

wobei 0,40 der angenommene Steuersatz von 40 % ist.

Diese Übung ist Teil des Kurses

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Anleitung zur Übung

  • Berechne das enthebelte Beta von Mylan.
  • Berücksichtige eine Steuerquote von 40 %.

Interaktive Übung

Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.

# Calculate the Mylan Unlevered Beta
myl_unl_beta <- ___
myl_unl_beta
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