tmap, ein Paket, das mit sp-Objekten arbeitet
du musstest einiges Neues lernen, um die von sp definierten räumlichen Objekte zu verstehen und grundlegend zu bearbeiten – jetzt zahlt sich das aus! Es gibt eine Reihe praktischer Pakete, die räumliche Daten in sp-Objekten erwarten und die Arbeit damit erleichtern.
Schauen wir uns das Paket tmap zum Erstellen von Karten an. Du erfährst in dem nächsten Video mehr über seine Philosophie und Struktur, aber zuerst sollst du sehen, wie einfach es zu benutzen ist.
tmap hat die Funktion qtm() für quick thematic maps. Sie folgt den Ideen von qplot() aus ggplot2, allerdings mit ein paar wichtigen Unterschieden. Anstatt Daten in einem Data Frame zu erwarten wie ggplot2(), erwartet es Daten in einem räumlichen Objekt und nutzt das Argument shp, um dieses anzugeben. Ein weiterer wichtiger Unterschied: tmap verwendet keine Non-Standard Evaluation (siehe den Kurs Writing Functions in R für mehr dazu), daher müssen Variablennamen in Anführungszeichen stehen, wenn du Mappings angibst.
Probiere dieses Beispiel in der Konsole aus:
library(tmap)
qtm(shp = countries_spdf, fill = "population")
Wie einfach war das!? Kannst du eine Choroplethenkarte für eine andere Variable in countries_spdf erstellen: gdp?
Diese Übung ist Teil des Kurses
Geodaten in R visualisieren
Anleitung zur Übung
Erstelle, angelehnt an das Beispiel, mit qtm() eine Choroplethenkarte der Variable gdp.
Interaktive Übung
Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.
library(sp)
library(tmap)
# Use qtm() to create a choropleth map of gdp