Eine Rasterdatei einlesen
Rasterdateien liest du in R am einfachsten mit der Funktion raster() aus dem Paket raster ein. Du übergibst einfach den Dateinamen (inklusive Endung) des Rasters als erstes Argument x.
Die Funktion raster() nutzt einige eingebaute Funktionen des Pakets raster, um bestimmte Dateitypen (basierend auf der Dateiendung) einzulesen, und übergibt sonst das Einlesen an readGDAL() aus dem Paket rgdal. Der Vorteil, readGDAL() nicht direkt zu verwenden, ist, dass raster() ein Objekt vom Typ RasterLayer zurückgibt.
Ein gängiger Raster-Dateityp ist GeoTIFF mit der Endung .tif oder .tiff. Wir haben ein Raster mit Median-Einkommen vom US census heruntergeladen und in dein Arbeitsverzeichnis gelegt.
Schauen wir es uns an und lesen es ein.
Diese Übung ist Teil des Kurses
Geodaten in R visualisieren
Anleitung zur Übung
- Verwende
dir(), um in dein Arbeitsverzeichnis zu schauen. - Verwende
dir()erneut, um in das Verzeichnisnyc_grid_datazu schauen. - Verwende
raster(), um das Median-Einkommens-Raster in die Variableincome_grideinzulesen, indem du den vollständigen Pfad zur.tif-Datei übergibst. - Verwende
summary(), um zu prüfen, dass das Raster alsRasterLayergespeichert ist. - Verwende
plot(), um den Inhalt des Rasters zu überprüfen.
Interaktive Übung
Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.
library(raster)
# Call dir()
# Call dir() on the directory
# Use raster() with file path: income_grid
# Call summary() on income_grid
# Call plot() on income_grid