Datetimes in R einlesen
Genau wie bei Datumsangaben ohne Uhrzeit musst du einen String in ein Datum-Uhrzeit-Objekt umwandeln, damit R ihn erkennt — diesmal mit
as.POSIXct(). as.POSIXct() erwartet Strings im Format YYYY-MM-DD HH:MM:SS.
Das einzig Knifflige: Zeiten werden standardmäßig als lokale Zeit interpretiert, basierend auf den Einstellungen deines Rechners. Deine Zeitzone kannst du mit Sys.timezone() prüfen. Wenn die Zeit in einer anderen Zeitzone interpretiert werden soll, gib das über das Argument tz in as.POSIXct() an. Mehr zu Zeitzonen lernst du in Kapitel 4.
In dieser Übung gibst du ein paar Datetimes per Hand ein und siehst dann, dass read_csv() in vielen Fällen Datetimes automatisch korrekt einliest.
Diese Übung ist Teil des Kurses
Arbeiten mit Datums- und Zeitangaben in R
Anleitung zur Übung
- Verwende
as.POSIXct()und einen passenden String, um die Datum-Uhrzeit für den 1. Okt 2010 um 12:12:00 einzugeben. - Gib dieselbe Datum-Uhrzeit noch einmal ein, diesmal aber mit der Zeitzone
"America/Los_Angeles". - Lies
rversions.csverneut mitread_csv()ein. - Untersuche die Struktur der Spalte
datetime, um zu prüfen, obread_csv()sie korrekt als Datum-Uhrzeit interpretiert hat.
Interaktive Übung
Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.
# Use as.POSIXct to enter the datetime
as.POSIXct(___)
# Use as.POSIXct again but set the timezone to `"America/Los_Angeles"`
as.POSIXct(___, tz = ___)
# Use read_csv to import rversions.csv
releases <- read_csv(___)
# Examine structure of datetime column
str(___)