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Mehrere Argumente (1)

Wie du im Beispiel zu optionalen Argumenten gesehen hast, können Funktionen mehrere Argumente haben. Das erhöht die Flexibilität deiner Funktion. Schauen wir uns das an.

pow <- function(x, power = 2) {
    x^power
}

pow(2)
[1] 4

pow(2, power = 3)
[1] 8

Statt einer square()-Funktion haben wir jetzt eine Version, die mit beliebigen Potenzen funktioniert.

Das Argument power ist optional und hat den Standardwert 2, aber der oder die Nutzer:in kann das leicht ändern. Das ist auch ein Beispiel dafür, wie du mehrere Argumente hinzufügen kannst. Beachte, dass die Argumente durch ein Komma getrennt werden und der Standardwert mit einem Gleichheitszeichen gesetzt wird.

Fügen wir percent_to_decimal() nun mehr Funktionalität hinzu, damit du den Prozentwert auf eine bestimmte Anzahl von Stellen runden kannst.

Diese Übung ist Teil des Kurses

R für Finanzen – Aufbaukurs

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Anleitung zur Übung

  • Ergänze die Lücken in der verbesserten Funktion percent_to_decimal(), um Folgendes zu tun:
    • Füge ein zweites optionales Argument namens digits hinzu, das standardmäßig 2 ist.
    • Teile im Funktionskörper percent durch 100 und weise das Ergebnis decimal zu.
    • Verwende die Funktion round auf decimal und setze das zweite Argument digits, um die Anzahl der Dezimalstellen festzulegen.
  • Deine Funktion funktioniert auch mit Vektoren der Länge >1. percents wurde für dich definiert.
  • Rufe percent_to_decimal() auf percents auf. Gib keine optionalen Argumente an.
  • Rufe percent_to_decimal() erneut auf percents auf. Gib digits = 4 an.

Interaktive Übung

Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.

# Percent to decimal function
percent_to_decimal <- function(percent, ___ = ___) {
    ___ <- percent / 100    
    ___(decimal, ___)
}

# percents
percents <- c(25.88, 9.045, 6.23)

# percent_to_decimal() with default digits
___

# percent_to_decimal() with digits = 4
___
Code bearbeiten und ausführen