Funktionen in Funktionen
Um sauberen Code zu schreiben, ist es manchmal sinnvoll, Funktionen innerhalb anderer Funktionen zu verwenden. So kannst du das Ergebnis einer Funktion direkt in einer anderen nutzen, ohne eine Zwischenvariable anzulegen. Ein Beispiel dafür hast du bereits mit print() und paste() gesehen.
company <- c("Goldman Sachs", "J.P. Morgan", "Fidelity Investments")
for(i in 1:3) {
print(paste("A large financial institution is", company[i]))
}
[1] "A large financial institution is Goldman Sachs"
[1] "A large financial institution is J.P. Morgan"
[1] "A large financial institution is Fidelity Investments"
paste() setzt die Zeichenvektoren zusammen, und print() gibt das Ergebnis in der Konsole aus.
Die folgende Übung zeigt, wie sich die Berechnung der Korrelationsmatrix mit verschachtelten Funktionen vereinfachen lässt. Drei Vektoren mit Aktienkursen, apple, ibm und micr, stehen dir zur Verfügung.
Diese Übung ist Teil des Kurses
R für Finanzen – Aufbaukurs
Anleitung zur Übung
- Binde sie zuerst mit
cbind()in der Reihenfolgeapple,ibm,micrzusammen. Speichere das Ergebnis alsstocks. - Verwende anschließend
cor()aufstocks. - Und jetzt alles in einem Schritt: Nutze
cbind()innerhalb voncor()mit den 3 Aktienvektoren in derselben Reihenfolge wie oben, um die Korrelationsmatrix zu erstellen.
Interaktive Übung
Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.
# cbind() the stocks
stocks <- ___
# cor() to create the correlation matrix
___
# All at once! Nest cbind() inside of cor()
___