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FUN-Argumente

Oft hat die Funktion, die du anwenden willst, weitere optionale Argumente, die du anpassen möchtest. Betrachte die Funktion percent_to_decimal(), mit der die Anzahl der Dezimalstellen festgelegt werden kann.

percent_to_decimal(5.4, digits = 3)
[1] 0.054

Im Aufruf von lapply() kannst du die benannten optionalen Argumente nach dem FUN-Argument angeben; sie werden dann an die angewendete Funktion weitergereicht.

my_list
$a
[1] 2.444 3.500

$b
[1] 1.100 2.678 3.450

lapply(my_list, FUN = percent_to_decimal, digits = 4)
$a
[1] 0.0244 0.0350

$b
[1] 0.0110 0.0268 0.0345

In dieser Übung erweiterst du deine Sharpe-Ratio-Funktion, sodass die risikofreie Rendite als Argument übergeben werden kann, und verwendest das anschließend mit lapply(). Ein Data Frame mit täglichen Aktienrenditen als Dezimalzahlen namens stock_return ist verfügbar.

Diese Übung ist Teil des Kurses

R für Finanzen – Aufbaukurs

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Anleitung zur Übung

  • Erweitere sharpe, damit die risikofreie Rendite als optionales Argument übergeben werden kann. Der Standardwert soll .0003 sein.
  • Verwende lapply() auf stock_return, um die Sharpe-Ratio zu berechnen, wenn die risikofreie Rendite .0004 ist.
  • Verwende lapply() auf stock_return, um die Sharpe-Ratio zu berechnen, wenn die risikofreie Rendite .0009 ist.

Interaktive Übung

Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.

# Extend sharpe() to allow optional argument
sharpe <- function(returns, rf = ___) {
    (mean(returns) - ___) / sd(returns)
}

# First lapply()
___

# Second lapply()
___
Code bearbeiten und ausführen