Minify and prettify
JSONs können in unterschiedlichen Formaten vorliegen. Schau dir diese zwei JSONs an – sie sind inhaltlich exakt gleich: Das erste ist minimiert, das zweite ist hübsch formatiert mit Einrückungen, Leerzeichen und Zeilenumbrüchen:
# Mini
{"a":1,"b":2,"c":{"x":5,"y":6}}
# Pretty
{
"a": 1,
"b": 2,
"c": {
"x": 5,
"y": 6
}
}
Wenn du kein Computer bist, bevorzugst du sicher die zweite Version. Die Standardausgabe von toJSON() ist jedoch die minimierte Version, weil sie kompakter ist. Du kannst dieses Verhalten anpassen, indem du das Argument pretty in toJSON() auf TRUE setzt. Wenn du bereits einen JSON-String hast, kannst du prettify() oder minify() verwenden, um das JSON entweder hübsch zu formatieren oder so kompakt wie möglich zu machen.
Diese Übung ist Teil des Kurses
Fortgeschrittenes Importieren von Daten in R
Anleitung zur Übung
- Wandle den in R standardmäßig verfügbaren Datensatz
mtcarsin ein hübschesJSONum. Nenne das Ergebnispretty_json. - Gib
pretty_jsonaus. Kannst du die Ausgabe gut verstehen? - Wandle
pretty_jsonmitminify()in eine minimale Version um. Speichere diese Version in einer neuen Variablemini_json. - Gib
mini_jsonaus. Welche Version bevorzugst du: die hübsch formatierte oder die minimierte?
Interaktive Übung
Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.
# jsonlite is already loaded
# Convert mtcars to a pretty JSON: pretty_json
# Print pretty_json
# Minify pretty_json: mini_json
# Print mini_json