Vergleiche Tidy Sentiment mit Qdap-Polarity
Hier lernst du, dass unterschiedliche Sentiment-Methoden zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Oft reicht es, wenn die Ergebnisse in die gleiche Richtung zeigen, auch wenn die Details abweichen. In der letzten Übung hast du tidy_reviews erstellt, einen Data Frame mit Mietbewertungen ohne Stoppwörter. Früher in diesem Kapitel hast du die grundlegende Funktion polarity() aus qdap berechnet und visualisiert. Das hat gezeigt, dass die Bewertungen tendenziell positiv sind.
Jetzt führen wir eine ähnliche Analyse auf die tidytext-Art durch! Denk daran: Wie in einem früheren Kapitel führst du zunächst ein inner_join() aus, gefolgt von count() und dann einem pivot_wider().
Abschließend erstellst du mit mutate() eine neue Spalte und übergibst positive - negative.
Diese Übung ist Teil des Kurses
<Kurs>Sentimentanalyse in R</Kurs>Übungsanweisungen
- Mit der Funktion
get_sentiments()und "bing" erhältst du das Bing-Subjektivitätslexikon. Nenne das Lexikonbing. - Da du diesen Code in Kapitel 2 bereits geschrieben hast, gib einfach das Lexikonobjekt
bing, den neuen Spaltennamen (polarity) und seine Berechnung innerhalb vonmutate()ein. - Rufe abschließend
summary()für das neue Objektpos_negauf. Auch wenn die Werte unterschiedlich sind: Sind die meisten Mietbewertungen nach dem Mittelwert ähnlich positiv wie bei Verwendung vonpolarity()? Siehst du eine "Noteninflation"?
Interaktive praktische Übung
Versuche dich an dieser Übung, indem du diesen Beispielcode vervollständigst.
# Get the correct lexicon
bing <- ___
# Calculate polarity for each review
pos_neg <- tidy_reviews %>%
inner_join(___) %>%
count(sentiment) %>%
pivot_wider(names_from = sentiment, values_from = n, values_fill = 0) %>%
mutate(___ = ___ - ___)
# Check outcome
___