Probiere einen anderen Schwellenwert
In den vorherigen Übungen hast du einen Schwellenwert von 0,50 verwendet, um deine vorhergesagten Wahrscheinlichkeiten in Klassen (Fels vs. Mine) zu überführen. Dieser Klassifikationsschwellenwert passt jedoch nicht immer zu den Zielen eines bestimmten Modellierungsproblems.
Angenommen, du möchtest nur die Objekte identifizieren, bei denen du dir wirklich sicher bist, dass es Minen sind. In diesem Fall würdest du vielleicht einen Wahrscheinlichkeitsschwellenwert von 0,90 verwenden, um weniger vorhergesagte Minen zu erhalten – dafür aber mit größerem Vertrauen in jede Vorhersage.
Das Code-Muster zum Aufteilen von Wahrscheinlichkeiten in vorhergesagte Klassen und anschließenden Berechnen einer Confusion-Matrix wurde in Übung 7 dieses Kapitels gezeigt.
Diese Übung ist Teil des Kurses
Maschinelles Lernen mit caret in R
Anleitung zur Übung
- Verwende
ifelse(), um einen Character-Vektorm_or_rzu erstellen, der die positive Klasse"M"ist, wennpgrößer als 0,9 ist, und ansonsten die negative Klasse"R". - Wandle
m_or_rin einen Faktorp_classmit denselben Stufen wietest[["Class"]]um. - Erstelle eine Confusion-Matrix mit
confusionMatrix(), und übergibp_classsowie die Spalte"Class"aus dem Datensatztest.
Interaktive Übung
Vervollständige den Beispielcode, um diese Übung erfolgreich abzuschließen.
# If p exceeds threshold of 0.9, M else R: m_or_r
# Convert to factor: p_class
# Create confusion matrix