Reine Funktionen erkennen
Eine reine Funktion erfüllt zwei Eigenschaften:
- Ihre Ausgabe hängt nur von ihren Eingaben ab: Wenn du einen Wert übergibst, ist die Ausgabe immer dieselbe.
- Sie hat keine Seiteneffekte, das heißt, keine Wirkung außerhalb der Funktion.
Viele Funktionen in R sind nicht rein und trotzdem für den Alltag mit R unverzichtbar: Bei einer Analyse musst du Dateien herunterladen, eine Grafik erstellen, Ergebnisse speichern …
Beim Programmieren solltest du dir vornehmen, deine Funktionen entweder so rein wie möglich oder bewusst unrein zu gestalten (zum Beispiel sollte eine Funktion, die eine Datei herunterlädt, genau diese eine Datei herunterladen – und sonst nichts). Dafür musst du aber zunächst reine von unreinen Funktionen unterscheiden können.
Genau das üben wir hier: Du führst Funktionen aus, die entweder rein oder unrein sind, und schaust dir ihre Ausgaben an.
Diese Übung ist Teil des Kurses
<Kurs>Fortgeschrittene funktionale Programmierung mit purrr</Kurs>Interaktive praktische Übung
Versuche dich an dieser Übung, indem du diesen Beispielcode vervollständigst.
# Launch Sys.time(), Sys.sleep(1), & Sys.time()
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